Das Claas Projekt - Phase
5
Januar/Februar 2004:
Bevor irgendetwas an den Maschinen passiert, wird erst einmal die Werkstatt hergerichtet. Daher gibt es -
zumindest auf die Chopper bezogen - eine Winterpause.
Februar 2004:
Die Werkstatt nimmt Konturen an, vor allem gibt es endlich Licht und Strom. Also können die Mopeds aus der alten Scheune
schon mal umziehen.
Danach wird die Unfall-Maschine teilzerlegt, damit ich mir den Motor genauer ansehen kann. Alles, was definitiv Schrott ist,
geht dabei sofort in die Tonne. Die Arbeit gestaltet sich aufgrund der starken Verformung als nicht gerade einfach, so dass nur
rohe Gewalt in Form eines Winkelschleifers weiterhilft!
April 2004:
Der
alte Motor der Unfall-Maschine sieht soweit gut aus. Allerdings ist eine starke Verölung im Bereich des Impulsgeberdeckels und
hinter dem Lüfterrad festzustellen. Das muss natürlich gemacht werden.
Volkhart Menzel vom BIKERS-NET-SHOP (siehe CX-Adressen) hilft, wie immer, schnell mit den passenden Dichtungen, bzw.
Simmeringen und der Motor wir entsprechend neu abgedichtet. Daneben werden
Edelstahl-Imbusschrauben eingesetzt, auch wenn einige
Experten von der Kombination von Edelstahl mit dem Alu-Motorblock abraten. Die Schrauben setze ich mit dem Schmiermittel ANTI-SIZE der
Firma WEICON ein, um zu verhindern, dass sich die Schrauben festsetzen.
Schließlich gibt es für den Motor noch ein neues Lüfterrad, wo gerade alles halb zerlegt ist! Und gleich dazu gibt es
neue Ansaugstutzen, da die alten starke Risse aufweisen!
April/Mai 2004:
Die CLAAS kommt auf die mittlerweile angeschaffte Hebebühne und muss ihren alten Motor abgeben. Danach wird das "neue" alte
CX-Triebwerk eingebaut. Außerdem gibt es als Bonbon einen nagelneuen Vergaser, den ich günstig bei eBay geschossen habe...
naja, relativ günstig....
Mai 2003:
Ich habe der CLAAS neue Krümmer gegönnt und den Auspuff-Sammler der CX 500 E spendiert - weil die so schöne Blenden hat.
Dazu kommen in Kürze neue Auspufftöpfe von MIVV, aber eigentlich fallen die derzeitigen Uralt-Tüten gar nicht so stark auf!!
Der Antriebsstrang auf jeden Fall ist mittlerweile optisch als auch technisch fast
perfekt... und die Maschine zieht wie Teufel -
wie die ersten Touren über mittlerweile fast 150 km bewiesen haben. Als nächstes geht es an die optische
Feinarbeit.
Ende Mai 2004:
Vechta steht vor der Tür, die Maschine wird weiter getestet. Außerdem gibt es eine Foto-Session, da
ich tapfer die gute
alte Gülle beim CustomBike Wettbewerb 2004 der BikersLive anmelden möchte. Mal schauen!
Diese Bilder wurden bei abendlichem Sonnenlicht gemacht, dadurch kommt die Farbe gut zur Geltung:
Die nächsten Bilder wurden bei leichter Bewölkung gemacht, die Farben wirken gleich etwas blasser:
Anfang Juni 2004:
An der Claas werden einige kleine Restarbeiten vorgenommen. Der Tacho bekommt eine vernünftige Halterung,
der Chokezug wandert vom Lenker direkt zum Vergaser und die Sitzbank wird mit einer besseren Halterung versehen.
Die Griffe bekomme ich leider nicht in den Griff, der Chrom platzt vom Alu ab.
Da werde ich nächsten Winter wohl ran müssen. Aber zuerst geht es nach Vechta!
11. - 13. Juni 2004:
Wir waren in Vechta, und wer fährt auf einem Zylinder ein? Ich natürlich.... Am ganzen Wochenende
habe ich gebastelt, Zündspulen und NECs getauscht, Kerzenstecker und Kerzen gewechselt und den Vergaser gecheckt.
Immer links läuft der Motor nicht mit! So ein Sch...!!!
Für den Rückweg sah es dann nicht mehr so schön aus, das sorgte aber für Erheiterung....
18. Juni 2004:
Eigentlich wollte ich ja mit dem Gerät nicht mehr sprechen, aber habe dann mal intensiver nachgeschaut. Ein Blick ins Handbuch,
dazu ein Messgerät und schnell war der Fehler gefunden. Einer der Impulsgeber ist defekt. Helge Woijta hatte
bereits in
Vechta Hilfe angeboten und dann schnell den passenden Ersatz geschickt.
Also, Motor raus - aufmachen - Motor rein! Die Bilder spare ich mir, kennt ihr ja schon!
Nach Wiederbelebung rennt sie wieder,
und zwar richtig gut! So macht es Spass!
Ende Juni 2004:
Die Claas rennt, das Wetter ist sch... und der Einsendeschluss des CustomBike Wettbewerbs rückt näher.
Ich brauche noch gute Bilder und brauche Sonne! Bei einer Fotosession ist wieder nichts richtig gutes bei rausgekommen,
außer ein paar nette Detailaufnahmen!
Mitte Juli 2004:
Sonne! So wird es was! Ich warte bis abends um acht und fahre dann ein paar Stellen an, die ich mir
vorher bereits ausgesucht hatte. Die Abendsonne steht gut! Ich habe eine Autofokus-Kamera und eine ältere Spiegelreflexkamera
mitgenommen und verknipse pro Kamera einen Film - also immer mit beiden Kameras parallel!
Das Ergebnis ist wirklich zufriedenstellend:
Und dann das beste! Auf dem Rückweg nach Hause komme ich an einem Acker vorbei, wo ein Bevergerner Landwirt mit seinem
Original Claas Matador Gigant von 1965 am dreschen ist. Da konnte ich dann die folgenden Schnappschüsse machen:
Ende Juli 2004:
Ich habe ein paar Bilder ausgesucht und mit dem Bewerbungsbogen an die BikersLive geschickt. Nun mal abwarten!
16. August 2004:
Die neue BikersLive ist raus, und - wir sind drin! Mein Ziel, in die Auswahl der besten 100 Bikes zu kommen, ist erreicht.
Alles weitere wird sich zeigen. Einen Hinweis an die CX-Gemeinde kann ich mir dennoch nicht verkneifen...
18. Oktober 2004:
Wieder ist die neue BikersLive raus, und wir haben den 13 Platz erreicht. Ein tolles Ergebnis, oder?
Siehe http://www.bikerslive.de/rubriken/cb.htm
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Jörg Wernsmann seit 14.10.1998 -
Letztes Update: 04.01.2005